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Hier finden Sie   die Zusammenfassung unddas Inhaltsverzeichnisvon

 Herbert Lindner Kirche am Ort - Ein Entwicklungsprogramm für Ortsgemeinden, Stuttgart (Kohlhammer) 2000

Auf einen Blick

Eine Neuausrichtung evangelischer Kirchen und ihrer Ortsgemeinden ist nötig und auch möglich. Sie haben die begründete Aussicht, bedeutsame Institutionen für den Glauben und das Leben der Menschen in der globalen Weltgesellschaft zu sein.

 

I.

Um die Neuausrichtung zu erreichen, müssen evangelische Kirchen als Organisationen ausgestaltet werden.

Aus soziologischer Sicht lassen sich Kirchen als Teilorganisationen der Gesellschaft begreifen. Diese Sichtweise hält auch einer theologischen Überprüfung stand.

II.

Ein ordnender Bezugsrahmen und eine kirchenspezifische Vorgehensweise führen durch die Neuausrichtung.
Nur systematisierte Veränderungsprozesse können verallgemeinert, vermittelt und verbessert werden.

Eine Zukunftsmatrix beschreibt die Kirchen mit Hilfe dreier Bereiche (Innenseite, Handlungen, Umwelt). Sie müssen in die Balance gebracht werden, wenn der Auftrag erfüllt werden soll.

Die Zukunftsorientierung wird über vier Ebenen (Vision, Leitbild, Konzept, Durchführung) vorgenommen. Eine "leitbildorientierte Planung" führt von der Vision in eine veränderte Praxis.
 

Die Neuausrichtung folgt den Bedingungen des konziliaren Prozesses.

III.

Die Analyse zeigt den dramatischen Wandel in langsamem Tempo.

Die Mitgliederzahl evangelischer Kirchen sinkt langsam aber stetig. Traditionale Kirchenbindung geht zugunsten fallweiser, leistungsbestimmter Kontakte zurück. Die Finanzbasis ist nicht gesichert. Evangelische Kirchen haben hohe Potentiale, die unter aktuellen Schwächen verborgen sind. Aus ihnen kann sich eine Dynamik der Erneuerung entfalten.

Die Wirkungen in die Umwelt sind hoch, jedoch nicht ausreichend.

  • Glaube ist in den Übergängen des Lebenslaufs verwurzelt. Die darauf bezogenen klassischen Arbeitsformen finden eine große Resonanz. Vier in sich stabile Glaubenstypen haben sich herausgebildet.
  • Evangelische Kirchen können mit einer wohlwollenden Akzeptanz in der Gesellschaft rechnen.

Ihre Binnengestalt hat hohe Potentiale im Kern und erhebliche Schwächen in der gegenwärtigen Gestalt.

  • Trotz des eher generalisierten Selbstverständnisses haben sie große Kompetenzen als persönliche Kirchen.
  • Sie besitzen dezentrale, flächendeckende und lebensnahe, allerdings kräftezehrende und verwirrende Strukturen.
  • Ihre Mitarbeitenden übernehmen individuelle Verantwortung. Deren Arbeit ist allerdings durch die tendenzielle Beliebigkeit und die dadurch gegebene Überlastung gefährdet.
    In der freiwilligen Mitarbeit ist ein großer Reichtum vorhanden.
  • Ihre Mittel sind weithin bekannt, aber mit den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen nicht mitentwickelt worden.

Bei ihren Handlungen verdecken die aktuellen Defizite die ebenfalls vorhandenen Potentiale.

  • Leitung bleibt in evangelischen Kirchen weithin Fragment
  • Die Angebote werden nicht systematisch geplant und erschlossen.
  • Die Finanzen strömen anstrengungslos. Finanzierungsquellen neben der Kirchensteuer sind allerdings erst in Ansätzen erkennbar.

IV.

Die Vision "gemeinsam leben in Gottes Haus" erwächst aus dem konziliaren Zusammenspiel von Situation, Auftrag und Person.

Das trinitarische Beziehungsbild von "Gottes Haus" kann eine aktuelle und inspirierende Vision freisetzen, die Vision des Lebensraums, der sich seines Schöpfers bewußt ist, von den Kräften der Versöhnung lebt und auf die Vollendung zugeht und in dem die großen Potentiale der Gesellschaften zusammen und nicht gegeneinander wirken.

 

V.

Das Leitbild zeigt eine glaubensfördernde und lebensbegleitende evangelische Kirche, die sich als Teil der weltweiten Christenheit versteht.

Durch die Verkündigung des Evangeliums von der Liebe Gottes will sie vielen Menschen dazu verhelfen, als mündige Christinnen und Christen in Freiheit und Verantwortung zu leben.

Ihre Angebote und Strukturen suchen die Nähe zu ihren Mitgliedern. Ihre Mitarbeitenden begleiten Menschen an den Übergängen ihres Lebens. Ihre Leitung versteht sich als Entwicklung von Personen und Organisationen.

 

VI.

Das Konzept zeigt, wie Menschen, die zum Profil ihres Glaubens gefunden haben, diesen "Glauben in der Zeit" durch die Begleitung von Ortsgemeinden leben können.

Es trifft eine konzentrierende Entscheidung. Primär werden die Stufen des Lebens in alten und neuen Kasualien begleitet und das alte und neu zu findende Lebensjahr gestaltet. In der örtlichen Gemeinde geschieht dies als lebensbegleitender Glaubensweg, der in der Primärsozialisation das Wurzeln im Glauben ermöglicht, in den anschließenden Stufen des Lebens das Wachsen und Reifen und schließlich das Vollenden.

Der Aufbau eines gruppengemeinschaftlichen Lebens oder die funktionale Präsenz im weiten Raum moderner Lebenswelten gehören zu den Posterioritäten. Solche Aktivitäten können sich jedoch aus der konsequenten Verfolgung des Ansatzes ergeben. Durch diese Schwerpunktsetzung wird das unentschlossene Pendeln zwischen zwar je in sich wünschenswerten, aber nicht gleichzeitig durchführbaren Optionen beendet, das die Kraft der evangelischen Kirchen und ihrer Mitarbeitenden bislang verzehrt und dazu führt, daß keines dieser Ziele wirklich erreicht wird.

Die "Stufen des Lebens" und das "Jahr voller Leben" werden mit dem Prinzip des Integralen gestaltet und miteinander verschränkt. Das Konzept erreicht dadurch eine mehrdimensionale Geschlossenheit und verspricht eine Erhöhung der Wirksamkeit und eine Arbeitserleichterung durch Konzentration und Unterstützung. Angebote werden präziser gesteuert und Mitarbeitende im Blick auf ihre Fähigkeiten zur Glaubensvermittlung in den Übergängen begleitet.

 

VII.

Die Umsetzung vor Ort sucht eine breite Motivation und beginnt einen partizipativen Prozeß der Erneuerung in sieben Schritten.

In sieben Jahren kann sich eine Gemeinde die neuen Angebote gezielt erarbeiten und die neuen Verfahrensweisen einspielen, ohne sich zu überfordern.

 

 

 

INHALTSVERZEICHNIS

Vorwort

Auf einen Blick

I. Kirche läßt sich als Teilorganisation der Gesellschaft begreifen und gestalten

A. Nur mit einem zutreffenden Bild kann Kirche entwickelt werden

B. Gesellschaftanalyse und theologische Reflexion ergeben die Grundlagen

1. Differenzierung kennzeichnet die moderne Gesellschaft

    a) Organisationen sind zielgerichtete und formalisierte soziale Systeme

    b) Die Unterscheidung von Profit- und Non-Profit-Organisationen ist für die ekklesiologische Diskussion von entscheidender Wichtigkeit

    c) Der Ertrag systemischen Denkens für die Organisation ist groß

2. Kirche darf aus theologischen Gründen als eine Teilorganisation der Gesellschaft begriffen werden

    a) Die Erfüllung gesellschaftlich akzeptierter Funktionen läßt sich mit dem Auftrag der Kirche vermitteln

    b) Eine entsprechend gestaltete Organisation trägt zur Aufgabenerfüllung evangelischer Kirchen bei

II. Die Zukunftsmatrix und die leitbildorientierte Planung führen durch die Neuausrichtung

A. Die Neuausrichtung ist ein systematischer Veränderungsprozeß

    a) Veränderungen sind systematisch gestaltbar

    b) Der konziliare Prozeß verbindet Auftrag, Situation und Personen

    c) Die Zukunftsmatrix macht Organisationen beschreibbar

    d) Die "leitbildorientierte Planung" zeigt die Abfolge der Schritte der Neuausrichtung

B. Drei Bereiche stehen in dynamischer Wechselwirkung

1. Innenseite, Handlungen und Umwelt beschreiben Organisationen

    a) Die Innenseite der Organisation

    b) Die Handlungen

    c) Die Umwelt

2. Bereiche im Gleichgewicht sichern die dauerhafte Zweckerfüllung

    a) Starke Organisationen haben gleichstarke und gleichgerichtete Bereiche

    b) Wandlungsimpulse erzwingen Organisationsentwicklung

3. Auch die Organisation Kirche läßt sich durch die drei Bereiche Innenseite, Handlungen und Umwelt beschreiben

    a) Die Innenseite des Christentums ist in einem langen historischen Prozeß gewachsen

    b) Handlungen profilieren christliche Kirchen

    c) Kirchen haben eine gesellschaftliche Umwelt

    d) Die Begriffe "Produkt" und "Kunde" machen auf Defizite aufmerksam, sind aber keine zutreffenden Kennzeichnungen.

C. Vier Ebenen der Zukunftsorientierung verknüpfen die Vision mit dem Heute

    a) Nur eine Vorstellung des Künftigen orientiert im Heute

    b) Orientierung geschieht in vier Zeitebenen

    c) Bilder sind Mittel der Orientierung

    d) Vision, Leitbild, Konzept und Durchführung sind die geeigneten Bezeichnungen

D. Eine "leitbildorientierte Planung" zeigt den Weg zur Neuausrichtung

III. Die Analyse zeigt den dramatischen Wandel in langsamem Tempo

A. Die Umwelt-Wirkungen evangelischer Kirchen sind hoch, aber nicht ausreichend, um ihre Zukunft zu sichern

1. Mitglieder bleiben in "Halbdistanz"

    a) Evangelische Kirchen können einem Großteil der nachwachsenden Generation eine bejahte Mitgliedschafts-Beziehung vermitteln

    b) Die Mehrzahl der Mitglieder steht in fallweisem Kontakt zur evangelischen Kirche

    c) Evangelische Kirchen vermitteln ihren Mitgliedern mehrheitlich ein positives Grundgefühl bei gleichzeitiger persönlicher Distanz

    d) Die Glaubensvorstellungen sind in hohem Maße selbstbestimmt

    e) Evangelische Frömmigkeitspraxis verliert die Bibellektüre und erhält das Gebet

    f) Evangelische Kirchen vermögen die Lebenspraxis ihrer Mitglieder nur in einem geringen Maße zu beeinflussen

2. Die Glaubenstypen folgen ihrer eigenen Logik und sind nicht aufeinander reduzierbar

    a) Vorausliegende Klärungen über Dimensionen und Personfaktoren sind nötig

    b) Eine aussagekräftige Typologie bildet sich aus Glaubensformen und Partizipationsmustern

    c) Die Landkarte des Glaubens reicht vom Gemeindechristentum zur protestantischen Familienreligion

    d) Kernvollzüge aus Mitgliedersicht begleiten Lebensübergänge

    e) Kernvollzüge aus institutioneller Sicht sind die Primärsozialisation und die Mitgliederpflege

    f) Veränderungsdynamik wird frei, wenn die Paradoxien der gegenwärtigen Stabilität aufgelöst werden

    g) Die Perspektive der Mitglieder zeigt die Grenzen der gegenwärtigen Kirchengestalt

3. Die Wirkungen in die Umwelt erzeugen Wohlwollen bei sinkender Selbstverständlichkeit

B. Die Innenseite gleicht einem Familienbetrieb mit bürokratischem Dach

1. Evangelische Kirchen sind nach ihrem Selbstverständnis bibelorientierte, persönliche und lebensnahe Kirchen

2. Die Strukturen sind dezentral-lebensnah und unübersichtlich

    a) Der Aufbau des Ganzen ist komplex

    b) Die Ortsgemeinde ist ein Ensemble verschiedener Organisationsformen

    c) Die ortsgemeindlichen Strukturen überlasten die Mitarbeitenden

    d) Die verschiedenen Formen sind eher zufällig zusammengefügt

    e) Das Gesamtbild zeigt einen strukturgewordenen Individualismus

3. Die Mitarbeitenden sind motivierte Individualisten

    a) Berufe in der Gemeinde sind als Entfaltung der Zentralprofession Pfarrerin, Pfarrer entstanden

    b) Freiwillige Tätigkeit ist ein bedeutsamer Faktor in evangelischen Kirchen

    c) Die Fachkräfte anderer Ausbildungsgänge arbeiten vor allem in der Diakonie

    d) Mitarbeitende suchen den Freiraum zur beruflichen Entfaltung

    e) Wandel in den Lebensentwürfen beeinflußt die Struktur der Mitarbeit

    f) Die Überlastung hat Gründe in den Personen und ihren Leitvorstellungen

4. Die Mittel sind traditionell und weithin bekannt

C. Handlungen sind nicht auf der Höhe der Zeit

1. Leitung bleibt Fragment

    a) Leitung ist kulturell schwierig

    b) Leitung ist strukturell schwierig

    c) Leitung ist methodisch schwierig

2. Angebote werden traditionell und mit Effektivitäts-Lücken erstellt

3. Die Ressourcengewinnung ist anstrengungslos, in ihrer Höhe aber gefährdet

D. Visionen und Leitbilder haben Wirkungen, bleiben aber unverbunden

    a) Bewegungen haben die Nachkriegszeit geprägt

    b) Intentionale Leitbildarbeit und neue Konzeptversuche werden begonnen

E. Wahrscheinlich ist ein dramatischen Wandel in langsamem Tempo

IV. Die Vision: Gemeinsam leben in Gottes Haus

1. Die Situation: Die entwickelte Moderne ist eine Risikogesellschaft mit großen Chancen

    a) Globale Trends führen zu einer ständigen Steigerung der Wandlungsdynamik in der Gesellschaft

    b) Die Welt-Religionen spielen ambivalente Rollen

2. Der Auftrag: Kirche kann die verbindende und haltgebende Liebe Gottes verkünden

3. Die Personen: Protestantische Gemeinsamkeiten

4. Die Vision: Gemeinsam leben in Gottes Haus

V. Das Leitbild: Eine glaubensfördernde und lebensbegleitende evangelische Kirche

A. Auf dem Weg zum Leitbild einer neu ausgerichteten evangelischen Kirchen

1. Evangelische Kirchen haben hohe Potentiale

2. Sie müssen ihre protestantismus-typischen Schwächen überwinden

3. Die Kirchenbilder des Neuen Testaments bereichern die Leitbilddiskussion

B. Die Gestalt einer glaubensfördernden und lebensbegleitenden evangelischen Kirche

1. Das Selbstverständnis: Vielgestaltige Kirchen des Evangeliums fördern und begleiten mündige Christen

2. Das zusammengefaßte Leitbild

3. Die Mitglieder sind mündige Haushalter in Gottes Welt

    a) Die Frage und die Ausgangslage

    b) Theologische Bezüge

    c) Glaubensformen und Glaubenstypen werden entlang der ihnen innewohnenden Logik entwickelt

    d) Mitglieder werden die ihnen gemäße Glaubensumwelt selbst entwerfen

    e) Glaubenstypologien sind Verstehenshilfen, keine Endgestalten

4. Das Angebot begleitet die Übergänge des Lebens

    a) Die Frage und die Ausgangslage

    b) Theologische Bezüge

    c) Die Lebensübergänge sind der Fokus aller Angebote der Ortsgemeinde

    d) Effektivität und Effizienz sind auch Maßstäbe für kirchliches Handeln

5. Die Mittel zeigen Wege zu Heil und Wohl zwischen Bibel und Internet

    a) Die Frage und die Ausgangslage

    b) Theologische Bezüge

    c) Lebensgeschichten werden in Wort, Bild und Symbol weitergegeben

    d) Glaubensentwicklung wird durch mitgliedergerechtes Vorgehen gefördert

    e) Das Internet wird die Kommunikation des Evangeliums und die Gestalt evangelischer Kirchen verändern

6. Die Mitarbeitenden sind kompetente Wegbegleiter

    a) Die Frage und die Ausgangslage

    b) Theologische Bezüge

    c) Die Aufgaben evangelischer Kirche werden gemeinsam und gleichwertig von Hauptberuflichen und Ehrenamtlichen erfüllt

    d) Kompetente und loyale Mitarbeitende verwirklichen den Auftrag

    e) Berufe dienen in ihrer Ausrichtung und in ihrer Zusammenarbeit der Aufgabenerfüllung

7. Die Struktur ist dezentral, eigenverantwortlich und lebensnah

    a) Die Frage und die Ausgangslage

    b) Theologische Bezüge: Kirche lebt im Zusammenspiel von partikularen und universalen Strukturen

    c) Dezentral koordinierte Volkskirchen strukturieren den Gesamtraum

    d) Basisorganisation der verfaßten Kirche ist die lokale Gemeinde als gut unterstützte, offene Größe

    e) Strukturelle Lösungen werden durch flexible Verfahren ergänzt

8. Leitung hilft, daß Gottes Volk unterwegs bleibt und seinen Weg findet

    a) Die Frage und die Ausgangslage

    b) Theologische Bezüge

    c) Die Leitungsaufgabe: Was ist zu tun?

    d) Die Leitungsformen: Wie ist es zu tun?

VI. Das Konzept: "Glauben in der Zeit"

A. Der Weg vom Leitbild zum Konzept fordert Entscheidungen

    a) Das Alte vs. das Neue

    b) Veranstaltungskirche vs. Beteiligungskirche

    c) Addition vs. Konzentration

    d) Künstler vs. Filialisten

B. Mitglieder orientieren sich an vielgestaltigen Vorbildern

    a) Lernen durch Identifikation

    b) Der reiche Schatz von Persönlichkeiten

    c) Der Weg am Ort

C. Durch die Begleitung der Gemeinde gelingt "Glaube in der Zeit"

1. Die Kasualien markieren die Stufen des Lebens

    a) Der Schritt vom Ereignis zum Sinngehalt zeigt die Kasualien der Kirchengemeinde in neuem Licht

    b) Die Kompetenz zur Übergangsbegleitung bewährt sich in "neuen Kasualien" und in den Entscheidungen des Alltags

2. Das Kirchenjahr gliedert die Zeit

    a) Christusfeste, das Naturjahr und Themenfeste bilden das Kirchenjahr

    b) Das Kirchenjahr ist ein "Jahr voller Leben"

    c) Neue Konturen eines Lebensjahres werden sichtbar

3. Gemeinsame Prinzipien führen zu einem integralen Angebot

    a) Der einigende Grundgedanke

    b) Die Ausdifferenzierung

    c) Die Verschränkung

    d) Das Ergebnis

4. Die Dialektik von Differenzierung und Integration ist das Leitmotiv der Übergangsbegleitung bei Kasualien

    a) Die "gestreckte Kasualie" bringt Intensität auf Zeit

    b) Ausdifferenzierung über die Milieus ist möglich

    c) Das kasuelle Feld im Überblick

5. Das Kirchenjahr ist ein "Jahr voller Leben"

    a) Das Kirchenjahr wird durch seine Mehrdimensionalität eindrücklich

    b) Die Ausdifferenzierung nach Milieus kann gelingen

    c) Die mehrdimensionale Gestaltung des Kirchenjahrs im Überblick

6. Kasualien und Kirchenjahr stützen sich gegenseitig

7. Projektbeispiele geben Anregungen für die Ausgestaltung der Lebensstufen

    a) Der Primärbereich hat grundlegende Bedeutung

    b) In der Konfirmandenzeit bildet sich die Kirchenmitgliedschaft aus

    c) Die Höhe des Lebens fordert eine Neuorientierung

    d) Abschiednehmen wird begleitet

8. Die Kompositionsaufgabe wird größer

D. Angebote werden durch verbesserte Leitung präziser

1. Das Angebotssteuerungskonzept erschließt Entwicklungsdynamik

    a) Ein systematischer Prozeß der Feinsteuerung macht die Zielgruppe greifbar und löst das Mitarbeiterproblem

    b) Differenzierte Zugänge erschließen das Angebot der Gemeinde persönlich

    c) Mitgliederkommunikation bringt Gemeinden neue Einsichten

2. Messen und Bewerten ist auch in Glaubensdingen hilfreich

    a) Controlling

    b) Zielbildung und Meßgrößen

    c) Steuerung von Ressourcen

3. Leitung nutzt die protestantische Vielfalt zur Erhöhung der Entscheidungsqualität

    a) Entscheidungsformen und Entscheidungstechniken

    b) Die Ebenen und die ihnen zukommenden Leitungsaufgaben

E. Mitarbeitende und Strukturen bleiben in Bewegung

1. Das Mitarbeitenden-Entwicklungskonzept erschließt Potentiale

    a) Das Ziel

    b) Den Berufsweg verstehen, die Stufen erkennen

    c) Entwicklung der Mitarbeit zwischen Ich und Institution

2. Strukturen folgen den neuen Angeboten

VII. Die Umsetzung vor Ort bringt eine Gemeinde auf ihren Weg

A. Eine breite Verankerung ist die Bedingung für einen gelingenden Wandel

1. Erneuerung kann durch permanente und durch außerordentliche Prozesse erfolgen

2. Zukunftsorientierung gelingt am besten im Zusammenspiel von "unten" und "oben"

B. Sieben Schritte führen zu einer erneuerten Gemeinde

1. Die Motivation

2. Der Beschluß des Leitungsgremiums

3. Die Analyse am Ort

4. Die Suche nach einer Vision

5. Die Beschreibung des Leitbilds unserer Gemeinde

6. Der Start

    a) Die systemseitigen Voraussetzungen

    b) Die Voraussetzungen in den Personen und ihren Beziehungen

7. Der Sieben-Jahres-Plan der systematischen Gemeindeentwicklung

Literatur

 

 

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